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auf der Internetpräsenz der
UNIMA DEUTSCHLAND


Meldungen aus der Szene

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Von der Hand ins Herz

Dramaturgie-Workshop für Puppenspieler, Autoren, Regisseure
Leitung: Bodo Schulte, Puppenspieler, Coach und Autor
vom 3. bis 5. Februar 2012  im Theater der Nacht in Northeim

Arbeitszeiten:
Freitag von 14-18 Uhr, Samstag von 10-18 Uhr und Sonntag von 10-14 Uhr
Es besteht die Möglichkeit, an den Abenden über einen Film oder ein Theaterstück das Gelernte zu vertiefen.

Wie entsteht eine spannende Geschichte? Warum werden die Kinder oder das Publikum unruhig? Warum ist das Publikum an bestimmten Stellen völlig gebannt?
Oft liegt die Antwort in der Struktur der Geschichte.
In diesem Workshop sollen die wichtigsten Dramaturgie-Gesetze sinnlich sichtbar und spürbar werden.
Mit Handpuppen werden Szenen erfunden und optimiert.

Kosten:
95 € pro Teilnehmer

Anmeldungen:
Theater der Nacht, Tel 05551-1414, karten@theater-der-nacht.de

Übernachtungen:
Northeimer Jugendherberge, Brauereistr. 1, 37154 Northeim
Frau Marieluise Radleff, Tel: 05551 8672, Fax: 05551 911108
info@jugendherberge-northeim.de
Hotel Deutsches Haus
Hotel Schere

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Besuch einer Schülergruppe -
die Gewinner des deutschsprachigen Puppenspielfestivals -
aus Novosibirsk (Russland) in Hamburg

Für die finanzielle Unterstützung, für die herzliche Aufnahme in den Schulen, für die freundlichen Kontakte in den Theatern und für die Begleitung des Besuchsprojektes, möchten wir uns bei allen Beteiligten sehr herzlich bedanken.
Hier finden Sie/Ihr eine kleine Übersicht der fünf Besuchstage in Hamburg. (PDF 930 KB)
 
Mit herzlichen Grüßen
Peter Räcker
Arbeitskreis Figurentheater und Schule

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Road of Puppetry

Liebe Theaterkollegen,
die Welt des Puppenspiels und Figurentheaters ist so facettenreich, so groß und erscheint doch in der Meinung der Bevölkerung oft immer noch als "Kindertheater" oder "Kaspertheater" - Und sowohl Kindertheater als auch Kaspertheater können es ja durchaus in sich haben!!

Um sich die Bandbreite dessen, was Puppentheater ausmacht, einmal so richtig vor Augen führen zu können, entwickeln wir zur Zeit mit der Europäischen Kommission der internationalen UNIMA und der Deutschen UNIMA zusammen eine Road of Puppetry, eine Landkarte im Internet, auf der die Puppentheaterorte und die Tournéebühnen verzeichnet sind.

Die einzelnen Orte sind nur mit Adresse und einer Kurzbeschreibung versehen. In einem ersten Schritt konzipieren wir die Homepage in Englisch. Falls es unsere Kapazitäten erlauben, können wir später auf andere Sprachen erweitern. Von den einzelnen Orten aus ist es möglich, auf die Homepages zu gehen. Verzeichnet werden Schulen, Museen, Theaterhäuser, Tourneebühnen, Werkstätten und Ateliers. Es wäre schön, wenn möglichst viele von Euch dabei sein würden!!!

Wir brauchen von Euch ein ausgefülltes Blatt zur Anmeldung für die Road of Puppetry. Wir hätten gerne von Euch für unsere Bemühungen 5 € pro Jahr, damit wir die Seite aktuell halten können. Und wir alle hätten die Möglichkeit, ganz einfach herauszufinden, wer auf der Welt noch alles mit unserer Kunstform beschäftigt ist.
Die Anmeldung für die Road of Puppetry senden wir gerne vom UNIMA-Büro zu, oder Ihr findet sie demnächst auf der Homepage www.unima.de.

Viele Grüße aus der Unima-Geschäftsstelle
Ruth Brockhausen

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Anmeldung zum 21. UNIMA Weltkongress (28.5.–4.6.2012)
in Chengdu/China

Dear Unima Councillors,
The time has come to register if you want to pay the minimum fee.
 
The Chengdu Organizing Committee has just released an important part of it's program. You can look at it at: www.unima2012.org
 
As it was decided in our last UNIMA Executive Committee meeting in Charleville-Mézières, UNIMA members will have now a new delay to register.
After the publishing of a first list of shows on 28/10/2011 (that will be updated in the following weeks), in the page "Updates", on the Chengdu website, the deadline to pay the registration fees at the best price (3600 Yuan, about 407 Euro) is: November 30th 2011.
After this date you will have to pay more.
 
For the payment of these fees, only a money order by bank transfert to the account of the Chengdu Organizing Committee (mentioned on their website) is possible.
The Chengdu organisation cannot assure a security system to pay with a credit card.
 
Don't miss this unique opportunity. (We had the chance to meet the vice-mayor of Chengdu and the Chinese organizing committee members in Charleville and they promised us an extraordinary event of an amplitude we have never seen before).
Consider that all the shows are free, all transportations from/to Chengdu airport and within the city will be free, meals are free and also some great exhibitions also free including the visit to the Panda farm.
You only have to pay your hotel, and the prices of some hotels are quite affordable.
 
Please register as fast as possible.
 
Best regards
Jacques Trudeau
Unima General Secretary

 

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Research Commission of UNIMA 2011

Die aktuelle UNIMA-Wissenschaftlerliste ist da und herunterladbar über: www.unima.org/uniE147.htm

 

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Neues  aus dem Arbeitskreis Figurentheater und Schule

Besuch einer Schülergruppe - die Gewinner des deutschsprachigen Puppenspielfestivals - aus Novosibirsk (Russland)
 
Vor einigen Wochen wurde der Besuchswunsch an uns gerichtet, eine Schülergruppe aus Novosibirsk für die  Zeit vom 6.  bis 11. November 2011 in Hamburg  zu empfangen.
Wir haben dem Wunsch entsprochen und die Schülergruppe eingeladen.
Die Schüler haben anlässlich des 2. großen Puppentheaterfestivals (vom 27. bis zum 29. Mai, alle Stücke in deutscher Sprache) unter den Schulen in Russland in Nowosibirsk den 1. Preis für ihr Puppentheaterstück gewonnen.
Der Preis ist eine 5-tägige thematische Reise nach Deutschland, die verabredungsgemäß nach Hamburg führt - die Gruppe ist zu Gast bei uns im Hamburger Puppentheater.
Die Siegergruppe besteht aus 4 Schülern im Alter von 12-14 Jahren in Begleitung von zwei Pädagogen.

Arbeitsgemeinschaft für das Puppenspiel e.V.                                              
Geschäftsstelle: Fabriciusstr. 56, 22177 Hamburg                                     
Tel./Fax: 040 23 93 45 44
E-Mail: info@hamburgerpuppentheater.de

Die UNIMA Deutschland unterstützt diesen Besuch und wünscht den Schülern einen tollen anregungsreichen Aufenthalt in Deutschland.

 

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Auszeichnung für Initiatorinnen der Pole Poppenspäler Tage Husum

In diesem Jahr zeichnete der Kreis Nordfriesland die Initiatorinnen der Pole Poppenspäler Tage Gisela Sobeczko und Gisela Terheggen für ihr jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement mit dem Hans Momsen Preis aus. Der Preis wurde zum 250. Geburtstag von Hans Momsen 1985 gestiftet. Er wird jährlich an Persönlichkeiten verliehen, die sich in besonderer Weise um das kulturelle Leben in Nordfriesland verdient gemacht haben. Der Preis besteht aus einem Ehrenring, einer Ehrenurkunde und ist mit 2.000 Euro dotiert. Die Preisübergabe erfolgte durch den Kreispräsidenten und den Landrat des Kreises Nordfriesland am 23. Oktober in einer Feierstunde im Schloss vor Husum.

Pole Poppenspäler Förderkreis e.V.
mit dem Poppenspäler Museum Sammlung Kaspari 
Erichsenweg 23
25813 Husum
Tel. 04841 - 63 242
Fax  04841 - 87 23 85
www.pole-poppenspaeler.de

 

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Düsseldorfer Marionetten-Theater: Die 1000. Vorstellung „Der Wunschpunsch“ von Michael Ende feiert ein „satanarchäolügenialkohöllisches“ Jubiläum!

Für viele Düsseldorfer gehört ein Besuch im „Wunschpunsch“ im Advent inzwischen zur Familientradition. Deshalb wird auch in diesem Jahr im Düsseldorfer Marionetten-Theater auf vielfachen Wunsch wieder der legendäre „satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch“ gebraut.
 
Ein Grund zum Feiern: Bereits 1.000 Vorstellungen!!!
Der Laborzauberer Beelzebub Irrwitzer und die Geldhexe Tyrannja Vamperl können in diesem Jahr ganz besonders jubilieren:
Ziemlich genau 21 Jahre nach der Premiere feiert das Düsseldorfer Marionetten-Theater die 1000. Wunschpunsch-Vorstellung. Damit ist „Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch“ das meist gespielte Stück aus dem Marionetten-Repertoire.
In tausend Vorstellungen ist viel passiert: Das Zaubergeld wurde selbstverständlich von der guten alten D-Mark auf Euro umgestellt, Tante Tyti trägt bereits ihr drittes Kleid und hatte schon etliche Hüft-OPs, Irrwitzer und seine Kollegen bekamen neue Spielkreuze... Man beachte: Einen Computer hatte Beelzebub Irrwitzer schon 1990. Dass er auch 2011 immer noch einen Nadeldrucker mit Lochpapier benutzt, wurde mit der Zeit zum zusätzlichen Gag!

Die 1000. Vorstellung wird am Samstag, 10. Dezember um 18.30 Uhr gefeiert: zusätzlich zur Wunschpunsch-Aufführung erwartet die Jubiläumsbesucher ein lügeniales Rahmenprogramm, ein satanisches Büffet und zum Anstoßen selbstverständlich ein Glas alkohöllischen Wunschpunsch.
www.marionettentheater-duesseldorf.de

 

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Festwochenende „25 Jahre Spielstätte Waidspeicher“

1979 wurde das Puppentheater als Sparte der Städtischen Bühnen Erfurt gegründet
1986 zog es in die Spielstätte Waidspeicher
2011 kommen jährlich 25.000 Zuschauer zu einer der rund 300 Vorstellungen

Den ersten Auftritt im neuen Haus hatte „Ferdinand, der Stier“, der wort- und degenschnelle „Cyrano de Bergerac“ steigerte den Erfolg und lockte erwachsenes Publikum: mit diesen beiden Helden eröffnete das Erfurter Puppentheater im Herbst 1986 seine neue Spielstätte im 400 Jahre alten Waidspeicher am Domplatz. Das verfallene Gebäude war über Jahre saniert worden und bot dem Ensemble die lang ersehnte eigene Spielstätte. Kostümiert als fahrendes Volk waren die Puppenspieler von ihrer Ausweichspielstätte in der Neuwerkstraße in das eigene Haus gezogen. Die in den folgenden Jahren nachhaltig sich fortsetzende Professionalisierung verdankte den neuen Möglichkeiten viel. So bereichert die Bühne seit 25 Jahren in ihrem schönen Haus das Erfurter Kulturleben und trägt den Namen ihrer Heimatstadt auf Gastspielen in die ganze Welt. Das Lagerhaus für die blaue Färbepflanze ist zum Synonym für Puppentheater auf höchstem Niveau geworden: Theater Waidspeicher Erfurt

Vom 30. September bis 2. Oktober 2011 feierte das Ensemble „25 Jahre Spielstätte Waidspeicher“ mit der Ausstellung „Theaterpuppen“, der Premiere von „Der Tod in Venedig“, einer Podiumsdiskussion mit den Architekten des Hauses sowie einer szenischen Lesung der Meilenstein-Inszenierung „Biographie - Ein Spiel“. Die Aufführungen von „Tintenherz“ und „Die Hirtin und der Schornsteinfeger“ vervollständigten das Panorama zeitgenössischen Puppentheaters für alle Altersgruppen.
www.waidspeicher.de

 

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Ausstellung zum 100. Todestag von August Schichtl

Die Sonderausstellung "Papa Schichtl" wird am 30. Juni 2011 um 19.00 Uhr eröffnet. Es lädt ein die Edith-Haberland-Wagner-Stiftung ins
Bier & Oktoberfestmuseum
in 80331 München, Sterneckerstraße 2

Michael August Schichtl, historisches Oktoberfest-Original und einer der bekanntesten Schausteller seiner Zeit, starb vor hundert Jahren. Was wäre das Oktoberfest ohne den berühmten Schichtl! Mit seiner Ankündigung „Heute Hinrichtung!“ lehrt der Schausteller Jahr für Jahr die Besucher das fröhliche Gruseln, wenn er vor den Augen des staunenden Publikums lebendige Besucher enthauptet – eine Attraktion schon seit dem Ende des 19. Jahrhunderts. Das berühmte Original, der Schausteller Michael August Schichtl, starb vor hundert Jahren am 16. Februar 1911 in München. Das Münchner Bier- und Oktoberfestmuseum (Sterneckerstraße 2, im Münchner Zentrum zwischen Viktualienmarkt und Isartor) eröffnet nun die Ausstellung über „Papa Schichtl“.
Geboren 1851 in München war Michael August Schichtl eines von fünf Kindern einer Artistenfamilie. Er begann mit einem Kasperltheater und erbte 1879 das „Münchner Zaubertheater“ seiner Eltern, mit dem er zum bekanntesten Vertreter der Schausteller-Zunft im deutschsprachigen Raum wurde. Die Vorstellungen seines Illusionstheaters, in dem bis zu 25 verschiedene Künstler und Artisten auftraten, führten ihn durch zahllose Städte. Sie dauerten mindestens eine Stunde und waren bekannt für ihre handwerkliche Qualität und ihren Witz. Die „Enthauptung einer lebenden Person mittels Guillotine“ wurde schon früh zum Publikumsrenner und ist bis heute das Markenzeichen beim Schichtl.

Initiator der Ausstellung über Leben und Werk des Schichtl im Bier- und Oktoberfestmuseum (Edith-Haberland-Wagner-Stiftung) ist neben dem Münchner Stadtmuseum auch die Noack’sche Michael August Schichtl-Stiftung (www.schichtl-stiftung.de). Sie wurde 2007 von der Ur-Ur-Enkelin des Schichtl, Dagmar Noack, und ihrem Ehemann Werner Noack zur Förderung von unverschuldet in Not geratenen Kindern und Jugendlichen vor allem aus Künstler- und Artistenfamilien gegründet. Die Stiftung knüpft damit an den sozialen Bürgersinn ihres Namensgebers an: Der Schichtl behielt seine Artisten auch in der vorstellungsfreien Zeit im Winter unter Vertrag und sorgte so dafür, dass sie ein Dach über dem Kopf und es warm hatten. Seine Fürsorge brachte ihm den anerkennenden Namen „Papa Schichtl“ ein.

Schichtl

Michael August Schichtl (1851 – 1911)
Foto: Münchner Stadtmuseum

 

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Hilfe für Japan - Help for Japan

Brief Japan

Dear members of the UNIMA!
Shortly after the earthquake and nuclear catastrophe in Japan, the japanese UNIMA released a letter in which the misfortune of those afflicted by this terrible turn of events was described; and although the press has become rather silent concerning this terrible accident, things have hardly been resolved. Over 10 000 people remain missing and many are forced to live in accumulative housing facilities, as japanese homes are too small to enable the uptake of so many homeless people at once. Japanese puppeteers have resolved to travel into the critical regions, play for the aggrieved and collect money to sustain them and their everyday needs.
Our colleague Barbara Scheel has taught in the critical region of Sendai and knows a lot of the people who are now in distress. The German UNIMA has therefore decided to help by declaring the Month of June as a “Month for Japan” and sending the collected money to the UNIMA Japan. The UNIMA in Belgium and Serbia have also shown interest for this supportive campaign.

The following events have already been planned for Japan’s relief:
Wednesday, June 8th, 8 PM:  “Japan, as it Lives and Breathes" Babuschka-Theater
Eppingen, “Japanese Fairy Tales and Stories from the Land of the Rising Sun“ with an adjacent bazaar offering Japanese objects* and special Japanese tea. The admission fee is 15 Euros; all profits go directly to Barbara Scheels students and their aid campaigns in Sendai/Japan.
Wednesday, June 19th, 3 PM: “Japanese Fairy Tales and Stories“
Babuschka-Theater, Eppingen, for people between 6 and 106 years of age. Afterwards, there will be a small bazaar offering Japanese objects. The admission fee is 5 Euros; all profits go directly to Barbara Scheels students and their aid campaigns in Sendai/Japan.
Saturday, June 11th, 7 PM: “The Queen of Cats or the Love to Paint“ Theater der Nacht, Northeim, for viewers age 8 and up, duration: 60 minutes. Admission fee: we ask for donations to help the needy in Japan.

All UNIMA members which would like to offer their help with an event are asked to inform the German branch office. Please transfer donations to the following UNIMA bank account: Bank: Volksbank Mitte, Account Number: 473 999 00, Bank Code 260 612 91. Header: JAPAN
We will transfer the donations to the UNIMA Japan and note any projects you have planned to help on our Website.

With best regards from the branch office of the UNIMA Germany
Northeim May 2011

 

Hier der Brief unserer japanischen Kollegen:

Dear Friends,
Japan Earthquake and Tsunami
We have received a lot of sympathy and enquiries about the Japan earthquake and tsunami from puppeteers and puppet theatre people all over the world. First of all, the members of Puk in Tokyo are safe and sound. However, some of them have to visit their families and relatives in the disaster stricken area. The damage caused by the tsunami was unbelievable. It was an unprecedented disaster. As if it were not enough, the nuclear crisis at Fukushima (about 200 kilo from Tokyo) caused by the tsunami, only added to it. The residents within 30 kilo radius have been ordered to evacuate. It is indeed the worst situations for the disaster sufferers.
As to the communication with the disaster stricken area; the local people have no means to communicate and even if they have, such means (e.g. mobile) can be overwhelmed by over usage. At the moment a lot of people still have not been able to contact their beloved ones, let alone telling them that they are alive. Therefore we have been recommended not to use any means to communicate unless absolutely necessary. So we must wait. That is why we cannot reply to your warm inquiries about puppet theatre people in the
Tohoku region.
The Fukushima nuclear plant incident caused the shortage of electricity not only Tokyo but the surrounding wider area. We are dealing with power shortages by cancelling trains, periodical blackouts and such. Although we will learn the extent of the social effects of such power shortage in due course, we will have to keep going; we must continue to pursue our work.
I believe that our priority is to reconstruct the disaster stricken area. Therefore we must cooperate, focus all our power, resources and wisdom, to this task, not only within Japan, but also all over the world. Our vision, since Puk foundation is to perform puppet theatre for peace and happiness for people of all over the world, and guides us in these hard, difficult times. Again, we have realized our mission that, we must provide good quality puppet theatre for society.

I am very much obliged to say thank you for your warmest concerns, sympathy, solidarity and friendship.
Tatsuo Sato, Representative, Puppet Theatre PUK
Tamiko Onagi, In chief, Int’l Dep., Puppet Theatre PUK
puppet@puk.jp
tamiko908@yahoo.co.jp

 

 

Aktionen unserer Mitglieder:

Das Theater der Nacht spielt am Sa. 11. Juni um 19 Uhr „Die Katzenkönigin oder die Lust zu malen" im Theater der Nacht in Northeim. Als Hilfe für Japan wird es einen Spendenaufruf geben.
www.theater-der-nacht.de

Barbara Scheel vom Babuschka Theater lädt am Mi. 8. Juni um 20 Uhr zu „Japan, wie es leibt und lebt", Märchen und Geschichten aus dem Land der aufgehenden Sonne einschließlich BAZAR mit japanischen Gegenständen und japanischem Tee sowie am So. 19. Juni um 15 Uhr zu „Japanische Märchen und Geschichten“ für Menschen zwischen 6 und 106 Jahren einschließlich Restebazar mit japanischen Gegenständen ins Haus der GeschichteN, Leiergasse 15 A in Eppingen. Die Eintrittsgelder gehen ohne Abzug an Hilfsprojekte in der Umgebung von Sendai/Japan.
www.babuschka-theater.de

Das Münchner Galerie Theater spielt am Fr. 10./ Sa. 11./ So. 12. Juni das japanische Märchen "Der weiße Kranich". Spielort ist das "Heppel & Ettlich Theater", im "Drugstore" in München, Feilitzschstr. 12, 80802 München. Tel.: 089-38887820 oder 089-7915329, Beginn ist 16 Uhr, Eintrittspreis ist 5.- €. Als Hilfe für Japan wird es einen Spendenaufruf geben.
www.muenchner-galerie-theater.de

Der Förderkreis Pole Poppenspäler e. V. beteiligt sich im Rahmen der 9. Husumer Kulturnacht am 2. Juli mit einer Lesung deutscher Haikus an der Hilfe für Japan. Die Haikus des Förderkreismitglieds Ingrid Grunsky sind so qualitätvoll, dass einige von ihnen von einem japanischen Sprachwissenschaftler ins Japanische übersetzt wurden. Als Hilfe für Japan wird es auch hier einen Spendenaufruf geben.
www.pole-poppenspaeler.de

 

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DaT 77/78

Wegen der Recherche und Bearbeitung eines Nachrufes zu Albrecht Rosers Tod verzögert sich die Herausgabe des nächsten DaT 77/78 ein wenig.
Die Redaktion

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Albrecht Roser hat am Palmsonntag diese Erde verlassen

Zum Tod von Prof. Albrecht Roser  - 21. Mai 1922 – 17. April 2011

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Prof. Albrecht Roser mit "Gustaf", Foto: Ingrid Höfer

Genialer Puppenbauer und Puppenspieler

Seine letzten Spiele im Juli 2008 in seinem Ateliertheater in Buoch waren ein Höhenflug. Dann traf ihn ein Schlaganfall, von dem er sich nicht mehr erholen konnte. Ein tiefgegründeter Künstler, ein Philosoph, ein Poet, ein genialer Puppenbauer, ein unvergleichlicher Puppenspieler, ist am Palmsonntag im Alter von 88 Jahren gestorben.

In Friedrichshafen geboren, in Stuttgart in gutbürgerlicher schwäbischer Familientradition aufgewachsen, war er, nach Notabitur, vier Jahre lang im Krieg in Russland. Als 23-jähriger äußerlich unversehrt, in das zivile Leben entlassen, begann eine jahrelange Suche, um seinem Überleben einen Sinn zu geben. Die Begegnung mit einer Marionette, einer Hexe seines späteren Lehrers im Marionettenbau Fritz Herbert Bross wurde für Albrecht Roser zum Schlüsselerlebnis. Tote Materie verwandelte sich im Spiel in wunderbares Leben.

Bross gab sein ganzes Wissen und seine Erkenntnisse an seinen 29-jährigen Schüler weiter. Dessen Clown Gustaf sprang ins Leben und machte Roser durch seine unerschöpfliche Persönlichkeit unversehens zum Puppenspieler. Er war sein Alter Ego, sein Mentor, sein Wegweiser, seine Inspiration im Spiel von 1951 bis 2008. Es gibt in der Puppenspielszene nichts Vergleichbares. Das Publikum war hingerissen, 57 Jahre lang, über diese wunderbare Art der Lebensbewältigung.

Mit GUSTAF und seinem Ensemble reiste Roser jahrzehntelang durch alle Kontinente als Botschafter für die Kunst der Marionette. Das Ensemble spielte in Deutschland nicht nur in Theatern, auch für Firmen, Universitäten oder bei Tagungen. Berühmt wurden z. B „Das Froschkonzert“, „der Storch auf seinem Morgenspaziergang“, „Clown Pünktchen und sein Glück“, „die Schöne der Nacht“. Der obligate Schlussauftritt der OMA AUS STUTTGART, die als schwäbische Großmutter immer genau Bescheid wusste, war die große Attraktion. Sie schwätzte alle Sprachen mit heimischem Akzent. In Europa wie in Asien.

In einem Zen-Kloster in Kyoto fand ein Austausch zwischen einer Rosermarionette und einer Nô-Maske statt, ein Kleinod, das für Roser zum Maßstab seiner eigenen Werke wurde. Amerika faszinierte durch seine Offenheit für Ungewöhnliches. Roser war an der University of Connecticut zu einer halbjährigen Gastdozentur eingeladen, was zu seinen Internationalen Sommerakademien in verschiedenen Ländern führte, zu seinen Meisterklassen und zur Einrichtung des Studienganges Figurentheater an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart 1983. Dort baute er auch über 20 Jahre lang das FITS-Figurentheater mit den Stuttgarter Puppenspielern auf.

Mehr als 30 Jahre lang wurden Puppenfilme und Puppenfilmserien vor allem im SDR-Fernsehen gesendet. Roser inszenierte „Den Rabentanz“ und für die Europäischen Musikfeste der Internationalen Bachakademie z. B. den Gluck’schen Don Juan.

In den letzten Jahren zog er sich in sein Buocher Atelierhaus zurück, die Vorstellungen dort waren meist ausverkauft, das Publikum liebte die Werkstattatmosphäre, und er liebte sein Publikum in aller Welt. Mit Rosers eigenen Worten:
„So habe ich mein ganzes Leben lang versucht zu dienen, der Freude zu dienen. Es war ein wundervolles, heißgeliebtes und heftig gelebtes Leben – voll von allem, was dazu gehört, keineswegs leicht, randvoll gestopft mit Arbeit, die auch ihren Teil zur Freude beitrug.“

Trauerfeier am 30. April 2011 um 15.00 Uhr in der Kirche St. Sebastian in Remshalden-Buoch.
Buoch, den 18. April 2011       Ingrid Höfer

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Ingeborg Fey verstarb am 12.04.2011

Am 12. April 2011 verstarb Ingeborg Fey, die Prinzipalin des Lübecker Marionettentheaters Fritz Fey.
Mit ihrem Mann eröffnete sie 1977 im Kolk 20-22 den festen Spielort und leitete nach dem Tod ihres Mannes 1986 das Marionettentheater allein weiter.
Am 8. Januar 2007 spielte sie das letzte Mal ihre bekannte Figur Fiete Appelschnut und übergab ihn in den Bestand des TheaterFigurenMuseums Lübeck.

Nachruf der Lübecker Zeitung (PDF)

Fiete-AppelschnutFrau Fey

Fiete Appelschnut und Ingeborg Fey anläßlich des Abschieds am 8. Jan. 2007 im Figurentheater Lübeck. Foto: Stephan Schlafke

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Studiengang für Figurentheater bleibt in Stuttgart erhalten

Nun ist es also offiziell:

In der Hochschulratssitzung Ende letzten Jahres wurde einstimmig die Beibehaltung des Studiengangs Figurentheater beschlossen, die benötigten Stellen werden durch verschiedene Umverteilungen im Einverständnis mit dem Ministerium für Wissenschaft und Kunst eingerichtet werden können.

Mit herzlichen Grüßen und einem kleinen Luftsprung
Prof. Franziska Kötz
Hochschule für Musik und Darstellende Kunst
Leiterin der Schauspielschule
Urbanstr. 25, 70182 Stuttgart
Tel:      0711 / 212 - 47 25
franziska.koetz@mh-stuttgart.de

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Fonds Darstellende Künste

Die 14 Mitgliedsverbände des Fonds Darstellende Künste bestätigten im Rahmen ihrer Jahreshauptversammlung den Vorstand und den Geschäftsführer des Fonds in ihrer Arbeit. Für weitere drei Jahre erhielten die Vorstandsmitglieder Jürgen Flügge, Wolfgang Kaup-Wellfonder und Ilka Schmalbauch sowie der Geschäftsführer des Fonds, Günter Jeschonnek, das Vertrauen der Mitgliederversammlung.

In der Jahresbilanz 2010 wurden insbesondere die erfolgreiche Förderung von insgesamt 72 Projekten in 70 Kommunen mit 780.900 Euro, die erstmalige Verleihung des „George-Tabori-Preises“ mit 30.000 Euro in zwei Kategorien sowie die Herausgabe des Buches „Report Darstellende Künste“ zur wirtschaftlichen, sozialen und arbeitsrechtlichen Lage der Theater- und Tanzschaffenden in Deutschland hervorgehoben. Mit dieser Bilanz setzte der Fonds sein Ziel eindrucksvoll um, neue künstlerische Impulse zu geben,  vorhandene Entwicklungen zu bündeln und herausragende Ansätze der darstellenden Künste in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen.

Die Mitgliederversammlung beschloss die Berufung der Jurymitglieder Dieter Buroch (Intendant Mousonturm Frankfurt), Dr. Johannes Odenthal (Programmbeauftragter Akademie der Künste) und Daniel Wetzel (Rimini Protokoll) für den „George-Tabori-Preis“ 2011, der am 27. Mai 2011 im Berliner Radialsystem vergeben wird.

In das Kuratorium des Fonds wählte die Mitgliederversammlung Markus Dorner (Neustadt), Professor Lutz Förster (Essen), Marietta Piekenbrock (Essen), Professor Jens Roselt (Hildesheim), Nicole Ruppert (Isernhagen), Manuel Schöbel (Freiberg) und Francesca Spinazzi (Berlin).

Der Fonds Darstellende Künste erhält seine Zuwendungen in Höhe von 1.000.000 € von der Kulturstiftung des Bundes.

Günter Jeschonnek / Geschäftsführer

info@fonds-daku.de

www.fonds-daku.de

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Nachrufe

Die Puppentheaterwelt trauert um einen ihrer Größten: Am 3. November ist Till (Joseph) de Kock im hohen Alter von 95 Jahren gestorben. Er war einer der wegweisenden und prägenden Figurenschnitzer des 20. Jahrhunderts. Als meisterlich werden vor allem die Figuren in Erinnerung bleiben, die er etwa für die Hohnsteiner Puppenspiele (Bühne Friedrich Arndt), die Bielefelder Selje-Puppenspiele oder das Hohenloher Figurentheater geschaffen hat. Schätzungen zufolge hat Till de Kock rund 20.000 Puppen gearbeitet. Ich selbst hatte mit ihm nur am Rande zu tun, bewunderte ihn aber als enorm schaffensfreudigen und kreativen Geist, der vor allem eines hatte: eine klare Idee von Theater, bei der der Inhalt die Form bedingt und nicht umgekehrt. Dass sich ausgerechnet solch ein Meister stets den Autoren und Regisseuren untergeordnet hat, ist bezeichnend: Es ging ihm um das Endergebnis, die Inszenierung, nicht um eine Zurschaustellung seiner Schnitzkunst. Mit Till de Kock starb wahrlich einer der allerletzten Könige unserer Zunft. Möge er seinen Frieden finden.   Gerd J. Pohl

Peter Podehl (*3. Januar 1922) ist tot. Der Schauspieler, Autor und Regisseur verstarb am Donnerstag, den 7. Oktober 2010 im Kreis seiner Familie in Italien. "Er ist so gegangen, wie er gelebt hat - ruhig und gelassen", teilte seine Tochter Claudia mit. Die Trauerfeier hat bereits stattgefunden.
Podehl zeichnete als Autor und Regisseur an zahlreichen Fernsehfilmen und -serien mit, unter anderem an den Puppenspielformaten "Hase Cäsar", "Kasper und René", "Lemmi und die Schmöker" und "Hallo Spencer". Mit Peter Podehl starb einer der letzten Pioniere des Fernsehpuppenspiels und ein wichtiger Wegbereiter für unsere Kunst in den Massenmedien. Sein Wirken hat dem Puppenspiel in den 60er und 70er Jahren einen enormen Aufwind verliehen.     Gerd J. Pohl
Weitergehende Informationen über das Leben und Werk Podehls bieten Wikipedia und die Homepage des Künstlers www.stadtroman.de

Am Samstag, dem 26. Februar 2011, ist Frau Ulli Schnorr im Alter von 88 Jahren in einem Seniorenheim in Lüdenscheid ruhig eingeschlafen.
Ulli Schnorr, Ursula Maria, geb. Dobrik, wurde am 2. Mai 1923 in Psoch, Oberschlesien, geboren. Sie wuchs auf dem Land auf. Mit 14 Jahren machte sie zufällig die Bekanntschaft mit dem schlesischen Handpuppenspieler Jörg Breuer. Davon angeregt, begann sie, sich mit dem Puppentheater zu beschäftigen. Von 1950 bis 2002 schuf U. Schnorr für die verschiedensten Berufspuppenbühnen und Puppenspieler die unterschiedlichsten Figurenarten vor allem Handpuppen, aber auch Marionetten, Stab- und Schattenfiguren, wobei sie alle Techniken außer Holzschnitzen einsetzte.    Johannes Richter

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Neues aus Vossenack

2011 Eröffnung des KreatiVO
Das Kreativ-Zentrum Vossenack startet mit vier interessanten Seminaren und Veranstaltungen im Gästehaus der Franziskus-Internates.
Neben einem großen Werkraum, einem Empfangsraum mit kleiner Puppenbühne, drei zusätzlichen Gastzimmern ist dort auch die didaktische Sammlung „Rother“ untergebracht. Im KreatiVO kann man Puppen und Figuren aus verschiedensten Ländern in diversen Vitrinen betrachten, dort können zukünftig Seminare mit professionellen Figurengestaltern und Regisseuren besucht werden. Die Fotokunst und eine Schreibwerkstatt sollen hier ebenso Heimat finden wie die Malerei und der Bau von Lichtobjekten.
KreatiVO ein neues Zentrum für kreative Menschen, für Künstler und Solche, die es noch werden wollen.

Anmeldungen und Informationen bei:
Bruder Wolfgang Mauritz ofm
Franziskusweg 1
52393 Hürtgenwald- Vossenack
02429 / 30827
www.franziskus-stiftung.de

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Neues vom FUNDUS THEATER!

Projektaufruf "Echte Piraten" (Forschungstheater: Leitung Dr. Sibylle Peters)

Das Forschungstheater kooperiert für dieses Projekt mit der geheimagentur und dem Internationalen Sommerfestival auf Kampnagel.

Am Mittwoch, 13. April 2011, stehen wir um 11:30 Uhr für ein Pressegespräch (und Vorführung des Dokumentationsmaterials) zur Verfügung.
Wir freuen uns über Ihre Rückmeldung!
Das Jahr 2011 hat für das Forschungstheater mit einer Reise nach Afrika begonnen. In einem Ort in Kenia, der “Little Mogadischu” genannt wird, haben wir nach Menschen gesucht, die vor kurzem noch Piraten auf dem Meer vor Somalia waren. Und wir haben sie gefunden. Damit sind die Voraussetzungen für ein ganz besonderes Forschungstheater-Projekt geschaffen. Es heißt Echte Piraten und hat zu Beginn der neuen Spielzeit nach den Sommerferien Premiere.
Im Mai starten wir dieses neue Projekt und suchen dafür zwölf Schulklassen (Stufen drei bis sechs).
Diese haben die einmalige Gelegenheit, mit ehemaligen Piraten aus Somalia in einen moderierten Dialog zu treten.
Wahrscheinlich wird das Piratenprojekt nur dieses eine Mal stattfinden können. Also bei Interesse schnell anmelden!
Bei einem ersten Termin (Mai/Juni) im FUNDUS THEATER fragt das Team des Forschungstheaters die Schülerinnen und Schüler nach ihren Vorstellungen über Piraten. Was gefällt uns an Piraten? Was nicht? Warum spielen wir so gerne Piraten und was genau spielen wir dann?

Dann stellt sich die Frage: Wissen die Schülerinnen und Schüler eigentlich, dass es auch heute noch Piraten gibt? Wir zeigen Dokumentationsmaterial von unserer ersten Reise zu den somalischen Piraten. Wir präsentieren Aufnahmen der ehemaligen Piraten, die wir als Partner für das Projekt gewinnen konnten, und laden die Schülerinnen und Schüler ein,  ihnen Fragen stellen.
Bei einer zweiten Reise zu den Piraten in diesem Sommer werden wir die Fragen der Kinder überbringen und beantworten lassen. Und im September sind dann alle wieder ins Theater eingeladen. In die Aufführung integrieren wir jeweils die Fragen der Kinder, die gerade im Publikum sitzen. Was werden die Piraten wohl anworten?
Im September werden wir mit der Inszenierung zum Piraten-Projekt das neue Forschungstheater im FUNDUS THEATER einweihen! Eine Bühne nur für die Forschung zwischen Kindheit, Kunst und Wissenschaft!
www.fundus-theater.de

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Neuigkeiten beim Hohenloher Figurentheater!

Die Kinderjury hat sich intensiv mit der Bewertung der 6 verschiedenen Inszenierungen auseinandergesetzt. Eine schwere und anstrengende Aufgabe, schließlich ist es nicht einfach unter so vielen guten Stücken "Das Beste" heraus zu finden. Nun steht der Preisträger des 7. Amberger Kindertheaterfestivals fest:
1. Preis KIT 2011 für "Der kleine Vampir" vom Hohenloher Figurentheater. Die Preisträger eröffnen 2012 das 8. Amberger Kindertheaterfestival.
www.hohenloher-figurentheater.de

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Neues vom Müllers Marionetten-Theater

Am 6., 7. und 8. Mai 2011 haben Müllers Marionetten aus Wuppertal ihren großen Auftritt beim NDR in Hamburg. Die Marionetten singen mit dem weltberühmten Chor des NDR-Hamburg im großen Rolf-Liebermann-Studio am Rothenbaum in Hamburg in insgesamt fünf Konzerten Volkslieder im Satz romantischer und zeitgenössischer Komponisten.
Nur zu gern ist Wuppertals Marionetten-Theater der Einladung des Chors des Norddeutschen Rundfunks gefolgt, um mit ihm bei der Gestaltung von fünf Familienkonzerten mitzuwirken. Das szenische Familienkonzert ist ein Genre, auf das sich Puppenspieler und Musikdramaturg Günther Weißenborn von Müllers Marionettentheater spezialisiert und weiter entwickelt hat und das inzwischen deutschlandweit gefragt ist. Anspruch des Familienkonzerts ist es, einem Publikum mit wenig kultureller Erfahrung klassische Musik auf lustvolle Weise erfahrbar zu machen.
Der Chor des NDR-Hamburg singt bei den insgesamt fünf  Konzerten Volkslieder, wie sie der Generation unserer Urgroßeltern im häuslichen Rahmen zur Unterhaltung dienten. Volkslieder sind Kunstwerke von hohem Rang, die sich jedem Menschen in ihrem ganzen Gehalt ohne Schwierigkeit offenbaren, Günther Weißenborn bietet mit seinen Marionetten einen Rahmen, der kleinen und großen Zuhörern die Geheimnisse des Chorgesangs und die Schönheit alter Volkslieder nahe bringen werden.

www.muellersmarionettentheater.de

 

Müllers Marionetten-Theater brachte in den Kammerspielen des Bochumer Schauspielhauses die Oper "Philemon und Baucis" von Joseph Haydn zur Premiere. Im Schauspielhaus Bochum (Kammerspiele) präsentierten die Bochumer Symphoniker am 3. April 2011 die fesselnde Geschichte von Philemon und Baucis, die Joseph Haydn 1777 in seiner gleichnamigen Marionettenoper verarbeitet hat. Ein Konzert für die ganze Familie.

MuellersMarionetten
Foto: Eduard Straub, Meerbusch

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Liebe Kollegen

es ist kaum zu glauben, aber bald ist es zwanzig Jahre her, dass die Mauer gefallen ist.
Wir meinen, das ist eine gute Gelegenheit, einmal Rückschau zu halten und auch zu prüfen, was sich seither im Bereich des Puppentheaters in Ost wie in West, wenn man davon noch sprechen kann, verändert hat.
Im Rückblick ist Manches leichter zu durchschauen als in der Gegenwart.
Die Zeit rast dahin und Vieles wird, wenn nicht aufgeschrieben, in Vergessenheit geraten.
Die Themen sind vielfältig.
Schon vor 1989 gab es Kollegen, die von Ost nach West gingen. Was haben sie im Osten, was danach im Westen erlebt?
Wie war es, als nach 1989 die „Vermischung“ begann? Stellten sich Wirkungen in beide Richtungen ein?
Nach wie vor sind die Strukturen in städtischen Theatern im Osten, oft an Theater angebunden, völlig anders als in meist privat geführten Theatern im Westen und natürlich inzwischen auch im Osten.
Wer hat Arbeitserfahrungen mit beiden Modellen?
Was erlebtet Ihr in fast 40 Jahren in den DDR Puppentheatern?
Führten die unterschiedlichen Entwicklungen zu ästhetischen Unterschieden?
Was wirkt davon nach?
Welche Erfahrungen gab und gibt es an den Ausbildungsstätten?

Ein weites, spannendes Feld.
Wir wissen, die „Macher“ schreiben nicht gern, aber es wäre für uns alle hilfreich, auch zum gegenseitigen Verständnis, einmal das Schatzkästlein der Erlebnisse und Erfahrungen zu öffnen.
Frei heraus, es kann sehr interessant werden.
Heinrich Schulze

dat-redaktion@unima.de