Mit der Bitte um Unterstützung!
Zur Erarbeitung einer Dokumentation, ggf. auch Veröffentlichung, werden noch Materialien, Dokumente und Hinweise zur Arbeit von Ulli und Günter Schnorr aus Lüdenscheid (auch als Kopien bzw. leihweise) gesucht.
Mit diesen Belegen soll eine möglichst weitgehende Darstellung und Würdigung der Arbeit dieser Persönlichkeiten, die nach dem 2. Weltkrieg viel für die Wiederbelebung des Figurentheaters in Deutschland durch ihr Engagement und ihre Fachkenntnisse geleistet haben, ermöglicht werden.
Es interessieren insbesondere folgende Fragen:
- Für welche Bühnen und Inszenierungen hat Ulli Schnorr Figuren geschaffen und wo könnten sich diese ggf. heute befinden?
- Wer hat Vorträge und Lehrgänge bei Schnorrs besucht? Gibt es dazu noch entsprechende Belege (Lehrgangsunterlagen, Zeitungsmeldungen o. ä.)?
Vielleicht können sich vor allem die Älteren von Ihnen noch an Ulli und Günter Schnorr erinnern.
Meldungen bzw. Rückfragen bitte an:
Puppentheaterarchiv Johannes Richter, Weitlingstr.7, 39104 Magdeburg;
Tel.: 0391-5438008; Email: puppentheaterarchiv.md@freenet.de
Liebe Kollegen
es ist kaum zu glauben, aber bald ist es zwanzig Jahre her, dass die Mauer gefallen ist.
Wir meinen, das ist eine gute Gelegenheit, einmal Rückschau zu halten und auch zu prüfen, was sich seither im Bereich des Puppentheaters in Ost wie in West, wenn man davon noch sprechen kann, verändert hat.
Im Rückblick ist Manches leichter zu durchschauen als in der Gegenwart.
Die Zeit rast dahin und Vieles wird, wenn nicht aufgeschrieben, in Vergessenheit geraten.
Die Themen sind vielfältig.
Schon vor 1989 gab es Kollegen, die von Ost nach West gingen. Was haben sie im Osten, was danach im Westen erlebt?
Wie war es, als nach 1989 die „Vermischung“ begann? Stellten sich Wirkungen in beide Richtungen ein?
Nach wie vor sind die Strukturen in städtischen Theatern im Osten, oft an Theater angebunden, völlig anders als in meist privat geführten Theatern im Westen und natürlich inzwischen auch im Osten.
Wer hat Arbeitserfahrungen mit beiden Modellen?
Was erlebtet Ihr in fast 40 Jahren in den DDR Puppentheatern?
Führten die unterschiedlichen Entwicklungen zu ästhetischen Unterschieden?
Was wirkt davon nach?
Welche Erfahrungen gab und gibt es an den Ausbildungsstätten?
Ein weites, spannendes Feld.
Wir wissen, die „Macher“ schreiben nicht gern, aber es wäre für uns alle hilfreich, auch zum gegenseitigen Verständnis, einmal das Schatzkästlein der Erlebnisse und Erfahrungen zu öffnen.
Frei heraus, es kann sehr interessant werden.
Heinrich Schulze


