Das am 17. Juli geplante Symposium
zum Thema »Die Zukunft des Figurentheaters« in der Musikhochschule Stuttgart findet nicht statt.
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4. DEUTSCHES KINDER-THEATER-FEST
Der Bundesverband Theater in Schulen veranstaltet in Kooperation mit der Ständigen Konferenz „Kinder spielen Theater“ und dem Kulturamt Neukölln vom 11.- 14. November 2010 in Berlin das 4. Deutsche Kinder-Theater-Fest.
Wir laden bis zu 10 Kindertheatergruppen aus Deutschland und dem deutschsprachigen Ausland, deren Darstellerinnen und Darsteller zwischen 6 und 12 Jahre alt sind, sehr herzlich zur Teilnahme ein. Das Festival möchte die breite Vielfalt von Themen, Stoffen und Spielformen im Kindertheater abbilden und lädt daher Kindertheaterproduktionen aus allen Sparten (z.B. auch Tanz- und Musiktheater, Puppen- und Figurentheater u.a.m.) ein. Alltagsgeschichten, eigene Stoffe, Märchen und Mythen, poetische und sagenhafte Gedichte u.a.m. können Grundlage der Theaterproduktion sein.
Bewerbungsinformationen
Bewerberbungsschluss ist der 15. Mai 2010. Das Bewerbungsformular kann man auf der Seite www.bvds.org herunterladen. Folgende Modalitäten bitten wir zu beachten: Die Veranstalter übernehmen die Kosten für Unterkunft, Verpflegung, Veranstaltungen und Teilnahme am Rahmenprogramm. Pro teilnehmendem Kind ist ein Unkostenbeitrag von 20,- Euro zu zahlen.
Die Altersbegrenzung der teilnehmenden Kinder (6 – 12 Jahre) ist verbindlich. Ausnahmefälle sind im Bewerbungsformular besonders zu begründen. Die ausgewählten Gruppen müssen während des gesamten Festivals anwesend sein.
Dem vollständig ausgefüllten Bewerbungsformular sind in doppelter Ausfertigung beizufügen:
• Fotos der Aufführung
• DVD der Aufführung bzw. Dokumentation des Probenprozesses
• Presseartikel (falls vorhanden)
• Schriftliche Darstellung des Theaterprojektes
• Kurze Inhaltsangabe des Stückes (wird als Kurztext für das Programmheft verwendet).
Allgemeine Informationen zum Deutschen Kinder-Theater-Fest
Das Deutsche Kinder-Theater-Fest wird seit 2004 alle zwei Jahre organisiert. Es wandert durch die Bundesrepublik Deutschland und wird abwechselnd von einem in der Ständigen Konferenz „Kinder spielen Theater“ vertretenen Dach- bzw. Fachverband für das Kinder- und Jugendtheater veranstaltet. Parallel dazu findet, ebenfalls in rotierender Verantwortung, eine Fachtagung, die inhaltlich an die jeweilige Ausrichtung des Kinder-Theater-Fests anknüpft, statt.
Die Diskussion um die hohe Relevanz der frühkindlichen Bildung zieht sich durch alle Bereiche der Gesellschaft. Kulturelle Bildung als lebenslange Bildung setzt voraus, dass sie früh ansetzt (Bildung von Anfang an!) und somit als integraler Bestandteil von Leben und Bildung erfahrbar und erlebbar wird. Die ästhetische Frühförderung spielt eine entscheidende und gleichermaßen prägende Rolle, konstatiert man, dass ästhetische Erfahrungen und sinnlich-kreative Praxis der Ausgangspunkt aller Selbst- und Welterfahrung und -aneignung sind. Es gilt, die Neugier auf Kunst und Kultur früh in der Kindheit zu wecken und mit immer neuen Impulsen zu fördern. Diese Idee befördert das Deutsche Kinder-Theater-Fest.
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Neues vom BABUSCHKA-Theater
Barbara Scheel, BABUSCHKA-Theater Eppingen, fliegt für 4 Wochen in den Benin, um zu erforschen, ob es dort Puppenspieler gibt. Vor 30 Jahren arbeitete sie in Ghana mit Puppenspielern zusammen, aber der Benin ist Neuland für sie. In diesem Land werden 60 verschiedene Sprachen gesprochen, was die Arbeit als Puppenspieler sehr erschweren dürfte. Doch das ist nur eine Vermutung. Wie es wirklich ist, wird sich zeigen.
Im Sommer wird sie in Südkorea ein Training für Therapeuten "Therapeutisches Puppenspiel" beginnen, das auf einen Zeitraum von 3 Jahren als berufsbegleitende Fortbildung geplant ist, und im Herbst wird sie die Betreuer in dem großen Behinderten-Zentrum Ai Kwang Won, ganz im Süden von Südkorea, für 3 Wochen im "Puppenspiel für geistig Behinderte" schulen.
Info: www.babuschka-theater.de
Email: babuschka-theater@web.de
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Mit der Bitte um Unterstützung!
Zur Erarbeitung einer Dokumentation, ggf. auch Veröffentlichung, werden noch Materialien, Dokumente und Hinweise zur Arbeit von Ulli und Günter Schnorr aus Lüdenscheid (auch als Kopien bzw. leihweise) gesucht.
Mit diesen Belegen soll eine möglichst weitgehende Darstellung und Würdigung der Arbeit dieser Persönlichkeiten, die nach dem 2. Weltkrieg viel für die Wiederbelebung des Figurentheaters in Deutschland durch ihr Engagement und ihre Fachkenntnisse geleistet haben, ermöglicht werden.
Es interessieren insbesondere folgende Fragen:
- Für welche Bühnen und Inszenierungen hat Ulli Schnorr Figuren geschaffen und wo könnten sich diese ggf. heute befinden?
- Wer hat Vorträge und Lehrgänge bei Schnorrs besucht? Gibt es dazu noch entsprechende Belege (Lehrgangsunterlagen, Zeitungsmeldungen o. ä.)?
Vielleicht können sich vor allem die Älteren von Ihnen noch an Ulli und Günter Schnorr erinnern.
Meldungen bzw. Rückfragen bitte an:
Puppentheaterarchiv Johannes Richter, Weitlingstr.7, 39104 Magdeburg;
Tel.: 0391-5438008; Email: puppentheaterarchiv.md@freenet.de
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Liebe Kollegen
es ist kaum zu glauben, aber bald ist es zwanzig Jahre her, dass die Mauer gefallen ist.
Wir meinen, das ist eine gute Gelegenheit, einmal Rückschau zu halten und auch zu prüfen, was sich seither im Bereich des Puppentheaters in Ost wie in West, wenn man davon noch sprechen kann, verändert hat.
Im Rückblick ist Manches leichter zu durchschauen als in der Gegenwart.
Die Zeit rast dahin und Vieles wird, wenn nicht aufgeschrieben, in Vergessenheit geraten.
Die Themen sind vielfältig.
Schon vor 1989 gab es Kollegen, die von Ost nach West gingen. Was haben sie im Osten, was danach im Westen erlebt?
Wie war es, als nach 1989 die „Vermischung“ begann? Stellten sich Wirkungen in beide Richtungen ein?
Nach wie vor sind die Strukturen in städtischen Theatern im Osten, oft an Theater angebunden, völlig anders als in meist privat geführten Theatern im Westen und natürlich inzwischen auch im Osten.
Wer hat Arbeitserfahrungen mit beiden Modellen?
Was erlebtet Ihr in fast 40 Jahren in den DDR Puppentheatern?
Führten die unterschiedlichen Entwicklungen zu ästhetischen Unterschieden?
Was wirkt davon nach?
Welche Erfahrungen gab und gibt es an den Ausbildungsstätten?
Ein weites, spannendes Feld.
Wir wissen, die „Macher“ schreiben nicht gern, aber es wäre für uns alle hilfreich, auch zum gegenseitigen Verständnis, einmal das Schatzkästlein der Erlebnisse und Erfahrungen zu öffnen.
Frei heraus, es kann sehr interessant werden.
Heinrich Schulze


